© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
„Von den Freunden lernen, heisst siegen lernen
Über die Kraft des Buchen schreibt Major der NVA, Thomas Engelhardt
Seit dem ersten Tag des Bestehens der NVA wird der politisch-ideologischen Arbeit große Bedeutung beigemessen.
Nicht
verwunderlich,
waren
es
doch
solche
Lebensläufe
wie
die
ehemaliger
Wehrmachtsangehöriger,
z.B.
Hermann
Vogt
(Hfw;
Oberst
Adam;
GM
Vincent
Müller),
welche
nicht
zuletzt
durch
Überzeugungsarbeit
ihrern
Weg
auf
die
richtige
Seite
gefunden
haben.
Und
mit
Blick
auf
den
nicht
vergessenen
Krieg
und
seine
Millionen
Opfer
ist
es
nur
verständlich,
dass
dessen
Lehren
Bestandteil
der
politischen
Bildung
und
Erziehung
in
der
NVA
wurden.
Und
so
erging
mit
dem
Befehl
50/63
des
MfNV
vom
27.6.1963
der
Auftrag,
die
Erinnerungen
an
den
antifaschistischen
Kampf
sowie
den
Großen
Vaterländischen
Krieg
zielgerichtet
in
der
Politische
Schulung
zu
berücksichtigen. Dazu wurden konkret 3 Bücher zur Einbeziehung in den Unterricht ausgewählt:
Erstausgabe DDR
Buch 1
„Die Wolokolamsker Chaussee“
von A.Bek
Die Übertragung ins Deutsche von Rahel Strassberg
1962 Deutschen Militärverlag der DDR .
Es geht es in diesem Buch nicht vorrangig um Schlachten und Kriegsgetümmel. Es
geht, natürlich vor dem Hintergrund des Kriegsgeschenens, eher um die „Philosophie“
des Krieges.“„Was ist das: ein Soldat? Ein Soldat hält Disziplin, erweist jedem
Vorgesetzten die gebührende Achtung, führt Befehle aus. …Doch was ist ein Befehl
ohne Soldat? Das ist ein Gedanke, ein Spiel des Verstandes, ein Traum. Der beste,
der gescheiteste Befehl bleibt ein Traum, bleibt Phantasie, wenn der Soldat schlecht vorbereitet ist.“
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1963 weiter
Exemplar
der
später
erschienen
„Bibliothek
des
Sieges“
Buch 2
„
Die Front war überall“
Erlebnisse
und
Berichte
vom
Kampf
des
Nationalkomitees
"Freies
Deutschland", Else und Bernt von Kügelgen
Verlag der Nation, Berlin,, 1983
Dieses Buch ist kein in sich geschlossener Roman, sondern es
umfasst eine Sammlung von Einzelerlebnissen im antifaschistischen
Widerstand,
(Erich
Weinert,
Ernst
Kehler,
Artur
Hofmann,
Willi
Bredel,
Paul Ludes, Kurt Kühn, Aenne Saefkow, Ernst Melis
Ulbricht, Walter (Ed.)
Kongress, Berlin 1958