© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
„Funken will gelernt sein“
Mit neuen Ideen die Ausbildung meistern, hoher Anspruch für Gen. Dieter Waldt im NB-11
Mein
Hauptaufgabengebiet
als
1.
Stellvertreter
war
die
Ausbildung.
Besonders
die
zeitintensive
Ausbildung
der
Tastfunker
und
die
der
Fernschreiber
standen
dabei
im
Mittelpunkt.
In
der
ersten
Zeit
meines
Dienstes
in
dieser
Funktion
stand
die
Schaffung
einer
zweckmäßigen
Ausbildungsbasis
im
Vordergrund,
die
auf
die
Inhalte
dieses
eben
erwähnten
Kataloges
ausgerichtet
war.
Vieles
von
dem
Vorhandenen
mußte
verändert
werden,
aber
es
galt
auch
einige
Dinge
völlig
neu
zu
gestalten.
Das
leidige
Problem
zur
Schaffung
von
Übungstexten
für
die
Tastfunkausbildung
war
immer
noch
nicht
gelöst.
Es
kam
darauf
an,
solche
Texte
auf
Tonbänder
zu
spielen,
bei
denen
jeder
Buchstabe
des
Alphabetes
und
jede
Zahl
gleich
häufig
vorkamen
und
auch
die
Morsezeichen
normgerecht
waren.
Damit
konnten
dann
auch
entsprechende
Analysen
erarbeitet
werden,
die
den
Einsatz
spezieller
Übungstexte
zum
Training
der
Funker
erlaubten.Ich
hatte
ein
Gerät
entwickelt,
in
dem
die
Morsezeichen über einen Lochstreifen mechanisch
abgetastet
wurden
und
so
die
verschiedenartigsten
Texte
aufgenommen
werden
konnten.
Die
Herstellung
der
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1965
weiter
Lochstreifen
erfolgte
auf
einer
Fernschreibmaschine
nach
einem
besonderen
System,
waren
aber
sehr
mühsam
herzustellen.
Aber
wir
haben
auch
in
unseren
Erinnerungen
aus
unserer
gemeinsamen
Studienzeit
herumgekramt.
Er
interessierte
sich
sehr
für
die
Ausbildung
der
Funker
und
schaute
sich
auch
einige
Ausbildungsstunden
der
verschiedenen
Diensthalbjahre
an.
Auch
die
von
mir
entwickelte
„Lochstreifenmaschine“,
samt
den
allgemeinen
und
speziellen
Texten
für
die
Funkausbildung,
weckten
ebenfalls
sein
Interesse
und
er
hat
sich
die
Unterlagen
dafür
geben
lassen,
um
sie
in
anderen
Truppenteilen
als
Beispiel
zum
Nachbau
anzubieten.
Besonderes
Interesse
zeigte
er
für
die
Einrichtung
eines
speziellen
Unterrichtsraumes,
den
der
Leiter
der
Nachrichtenwerkstatt.
Mit
der
von
mir
entwickelten
Morsezeichenmaschine
entwickelt
hatte.
Hier
konnten
reale
Situationen,
wie
Gefechtslärm
und
Lichteffekte
eingespielt
werden,
wie
sie
im
Verlaufe
eines
Gefechtes
auftreten
können
und
auf
die
Funker
einwirken.
Selbst
die
Fahrzeugbewegungen konnten in einer speziellen Kabine simuliert werden.
Mit der von mir entwickelten Morsezeichenmaschine
am 04.05.2026