© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Der
Kampf
um
tradionsreiche
Namen
verdienstvoller
Kämpfer
für
Deutschlands
Unabhängigkeit,
gegen
Fremdherrschaft
und gegen Reaktion und Faschismus wurde in der NVA großgeschrieben.
Namen
wie
Thomas
Müntzer,
Robert
Uhrig,
Otto
Schlag,
Georg
Stöber,
Otto
Brosowski,
Otto
Buchwitz,
Edwin
Hoernle,
Wilhelm
und
Bernard
Koenen,
Magnus
Poser
und
Hermann
Vogt
legen
Zeugnis
davon
ab,
wie
in
der
DDR
und
der
NVA-
Traditionen
bewahrt
wurden
und
sich
daraus
Verpflichtungen
ableiteten.
So
auch
in
Halle,
im
Mot.-Schützen.-Regiment
-
17 der 11. MSD zu Fritz Weineck, dem allseits und über die Grenzen des Bezirkes Halle bekannten, „Kleinen Trompeter“.
In
Vorbereitung
der
Namensgebung
der
Kaserne
in
der
halleschen
Paracelsusstraße
wurde
der
Lebensweg
von
Fritz
Weineck
intensiv
erforscht.
Ein
junger
Unterleutnant,
1966
gerade
von
der
Offiziersschule
„Ernst
Thälmann“
aus
Löbau
zu
versetzt
und
Zugführer
eines
Mot.-Schützen-Zuges
in
der
2.
Kompanie
des
MSR-17
war
mit
den
Soldaten
und
Unteroffizieren
seines
Zuges
besonders
eifrig.
Er
selbst
ein
hallenser
Bürger
seit
Geburt
war
während
der
Schulzeit
bereits mit der Geschichte und den Geschehnissen um den Kleinen Trompeter bekannt gemacht worden.
Gemeinsam
mit
den
Soldaten
und
Unteroffizieren
seines
Zuges
machte
er
Geschichte
erlebbar.
So
war
er
in
der
Freizeit
mit
Ihnen
unterwegs
und
konnte
im
Halleschen
Umland
einen
passenden
Steinblock
finden,
der
sich
als
Gedenkstein
eignete.
Es
gelang
einen
halleschen
Steinmetz
zu
gewinnen,
ohne
Entgelt
den
Namen
Fritz
Weinecks,
sein
Geburts-
und
sein
Todesdatum
in
diesen
Stein
zu
meißeln.
Dann
fand
dieser
Gedenkstein
einen
würdigen
Platz
vor
dem
Unterkunftsgebäude
der
2.
Kompanie.
Am
01.
März
1967,
dem
Tag
der
Nationalen
Volksarmee,
standen
Soldaten
des
2.
Zuges
der
2.
Kompanie
des
Regiments
Ehrenwache
am
Gedenkstein.
Diese
Ehrenwache
hatten
sie
sich
durch
hervorragende
Ergebnisse
in
der
Ausbildung
erkämpft.
Zwei
Soldaten
bliesen
zudem
mit
Trompeten
das
Lied
vom
kleinen
Trompeter,
als
der
Gedenkstein
enthüllt
wurde
und
eine
Ehrensalve
abgefeuert
wurde.
Die
Kompanie
konnte
sich
in
der
Folgezeit
mit
dem
ehrenvollen
Namen
„Traditionskompanie
Fritz
Weineck“
in
der
täglichen
Ausbildung
beweisen.
Dann
nahm
Generalmajor
Kunath
die
Namensgebung
der
Kaserne
vor.
Sie
hieß
fortan
„Fritz-Weineck-Kaserne“
und
zum
07.
Oktober
1969
wurde
auch
dem
Truppenteil
der
verdienstvolle
Ehrenname
„Fritz
Weineck“
verliehen.
Zu
diesem
Zeitpunkt
war
der
Gedenkstein
allerdings
aus
Gründen
des
Um-
und
Ausbaus
der
Kaserne,
bedingt
durch
die
Erweiterung
des
Straßenzuges
Paracelsusstraße
an
einem
neuen
Standort,
sichtbar am Eingangsportal der Kaserne aufgestellt.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
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am 18.05.2026