© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
II. Weltkrieg und der 22. Juni 1941
So
begann
vor
85
Jahren
ein
großangelegter,
von
langer
Hand
vorbereiteter
völkerrechtswidriger
und
verbrecherischer
Vernichtungskrieg
gegen
die
Union
der
sozialistischen
Sowjetrepubliken
(UdSSR)
und
deren
Völker.
Am
22.
Juni
1941,
um
04.00
Uhr
morgens
überfielen
die
faschistischen
Armeen
die
UdSSR.
Die
Faschisten,
die
eine
Übermacht
besaßen
(am
ersten
Kriegstag
wurden
190
Divisionen
eingesetzt;
das
waren
5,5
Millionen
Soldaten,
4950
Flugzeuge
und
3712
Panzer,
die
zugleich
über
fast
alle
Ressourcen
der
Länder
Europas
verfügten)
rechneten,
trunken
vor
Übermut
durch
die
leichten
Siege
seit
dem
01.
September
1939
gegen
Polen
und
der
Länder
des
Westens,
damit
bereits
zum
Jahresende
1941
diesen
„Ostfeldzug“
siegreich
beenden
zu
können.
Nun
war
die
Sowjetunion
in
einen
Krieg
gezwungen
wurden,
der
für
die
Völker
der
UdSSR
zum
„Großen
Vaterländischen
Krieg“
wurde
und
zum
„Befreiungskrieg“,
für
alle
Staaten
und
Völker
Europas.
Eine
Reihe
von
diplomatischen
Bemühungen
im
Vorfeld
zur
Verhinderung
des
Völkermordens
wurden
verschleppt
und
so
führten
die
Verhandlungen
um
einen
Frieden,
wenn
nicht
gar
zum
Aufschub
so
doch
letztlich
zum
Vertrag
mit
Hitlerdeutschland,
der
bis
heute
wegen
des
darin
enthaltenen
Zusatzprotokolls
(sog.
Hitler-Stalin-Pakt)
zu
mehr
als
Irritationen
führte
und
Raum
für
jede
Menge
Spekulationen
gab
und
gibt.
Als
erste
auf
dem
sowjetischen
Boden
nach
dem
Überfall
stellte
sich
die
Festung
der
alten
russischen
Stadt
Brest
den
deutschen
Truppen
entgegen.
28
Tage
lang
wehrten
sich
die
Verteidiger
gegen
eine
Elitedivision
der
deutschen
Wehrmacht.
Erst
als
es
keine
Munition,
keine
Verpflegung
und
kein
Wasser
mehr
gab,
schlugen
sich
die
wenigen
am
Leben
gebliebenen
Rotarmisten
in
die
Wälder
durch
und
kämpften
erfolgreich
als
Partisanen.
Über
ein
halbes
Jahr
verteidigte
sich
die
25.000
Mann
starke
Garnison
des
Flottenstützpunktes
Hanko
am
Zugang
zum
Finnischen
Meerbusen
in
der
Ostsee.
Mehr
als
2
Monate
hielt
das
heldenhafte
Odessa
stand
und
leistete
Kiew
Widerstand.
Am
30.
September
begann
die
Abwehrschlacht
vor
Moskau,
der
Plan
„Taifun“
der
deutschen
Wehrmacht
zur
Einnahme
Moskaus
war
mit
dem
Beginn
der Gegenoffensive am 05. Dezember 1941 gescheitert.
Die
Nazis
verknüpften
mit
ihrem
Krieg
zugleich
ihren
Antisemitismus
von
Beginn
an
mit
einem
vernichtenden
Antibolschewismus.
Der
Befehl
Hitlers
lautete,
alle
Juden
und
Kommunisten
in
der
SU
zu
ermorden.
Die
besetzten
Gebiete
im
Osten
wurden
damit
zum
Ort
einer
speziell
auf
die Menschen dort abzielenden Massentötung.
In
Europa
begann
man
sich
zu
besinnen.
Die
Staatsoberhäupter
Großbritanniens
und
der
USA
sagten
der
UdSSR
ihre
Unterstütung
zu.
Vom
29. September bis 01. Oktober 1941 fand dazu eine Konferenz in Moskau statt.