Kalenderblätter
NVA - Interessengemeinschaft Halle/Saale
NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
II. Weltkrieg und der 22. Juni 1941
Nie wieder hat seine Berechtigung! Eine Betrachtung von Oberstleutnant a. D. Gerold Möller (unter Verwendung der Publikationen „Der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion, Kurzer Historischer Abriß, Militärverlag 1975, „Der zweite Weltkrieg“ Militärhistorischer Abriß, Militärverlag 1972, Zeitschrift „Sowjetunion“ Ausgabe 1975, einschl. der daraus entnommenen bildlichen Darstellungen sowie Heft 143 „Helle Panke“ e.V., Berlin 2010 und Winston Spencer Churchill, Der zweite Weltkrieg, Taschenbuch 2003, Seiten 237 ff. und 164 ff.) Anmerkung: 1. Der „Große Vaterländische Krieg“ ist eine Wortschöpfung ganz eigener Art. In seiner Entstehung sind Etappen zu verzeichnen. Das Attribut „Groß“ wurde im eigentlichen Sinne erst gegen Kriegsende, im Befehl Nr. 220 vom 07. November 1944 in den Sprachgebrauch eingeführt. Vorher waren die Begriffe „Vaterländischer Befreiungskrieg“, „Vaterländischer Volkskrieg“, Krieg zur „Verteidigung der Heimat“, „Großer Krieg“ und sehr häufig „Vaterländischer Krieg“ im Sprachgebrauch. 2. Durch den faschistischen Überfall mussten auch die Deutschen die seit Jahrhunderten vorwiegend im Wolgagebiet angesiedelt waren, persönliche und materielle Zwangsmaßnahmen ertragen. Mit Erlass des Präsidiums der Obersten Sowjets der UdSSR „Über die Umsiedlung der im Wolgagebiet lebenden Deutschen“ vom 28. August 1941 und dem zur gleichen Zeit auszuführenden Erlass „Über die Entlassung der Sowjetdeutschen aus der Roten Armee“ wurden menschliche Schicksale formal bestätigt. Nur wenige Deutsche blieben aktiv und an der Front.