© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Innerhalb
von
7
Tagen
hatte
ich
mir
ein
Bild
von
der
Division
gemacht.
Die
restlichen
2
Tage
bis
zur
Übernahme
nutzt
ich
für
das
Vertrautmachen
mit
der
Planung
für
das
2.
Ausbildungshalbjahr
und
der
Beantwortung
der
Bitten
der
Kommandeure
der
Truppenteile
und
Einheiten.
Die
Auskunftsberichte
der
Kommandeure
waren
wie
folgt
gegliedert:
Politisch
–
moralischer
Zustand,
Stand
der
Gefechtsbereitschaft,
Personelle
und
materielle
Auffüllung,
Politische
und
Gefechtsausbildung,
Militärische
Disziplin
und
Ordnung,
Rückwärtige
und
technische
Sicherstellung
und
Bitten.
Als
Zeit
hatte
ich
vorgegeben:
60
Minuten
für
die
Vorstellung
der
Führung
und
die
Meldung
des
Auskunftsberichtes,
60
Minuten
für
Fragen
zum
Auskunftsbericht,
3
Stunden
für
Besichtigung
eines
Unterkunftbereiches, des Gefechtsparks und der Basis. In der Regel war ich an diesen Tagen 12 – 14 Stunden unterwegs.“
Zum
Zeitpunkt
der
Übernahme
war
die
Division
zu
99,2
%
aufgefüllt,
und
zwar
mit
1275
Berufssoldaten,
560
Fähnrichen,
660
Berufsunteroffiziere, 1845 Unteroffiziere und mit 5616 Soldaten, also insgesamt 9956 und dazu noch mit ca. 600 Zivilbeschäftigten.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1984
weiter
Am
12.
April
1984
war
so
weit;
es
fand
der
feierliche
Appell
zur
Übergabe
der
11.
MSD
durch
den
Chef
des
MB
III,
Generalleutnant
Grätz
statt.
Zum
Appell
waren
Ehrenformationen
aller
Truppenteile
und
Einheiten mit den Truppenfahnen angetreten.
Der
Appell
endete
mit
einem
Vorbeimarsch
des
Führungsorgans
der
Division
und
der
Ehrenformationen
der
Truppenteile
und
Einheiten.
Es begann eine arbeitsreiche, aber auch äußerst erfolgreiche Zeit.
Die
11.
MSD
wurde
am
21.
Februar
1986
mit
der
höchsten
Auszeichnung
der
DDR, dem „Karl-Marx-Orden“ ausgezeichnet.
Diese
Auszeichnung
nahmen
aus
den
Händen
von
Egon
Krenz,
der
damalige
STKSC,
Oberst
Anders,
der
StKLPLA,
Oberst
Gnauck
und
der
K-MSR-16,
Oberstleutnant Hartmann entgegen.
Oberst
Wiegand
selbst
wurde
zum
Zeitpunkt
der
Auszeichnung
zum
Generalmajor ernannt.
Am
23.
Februar
1986
wurde
bei
einem
feierlichen
Appell
die
Fahnenschleife
mit
der
Auszeichnung
zum
„Karl
–
Marx
–
Orden“
durch
den
Chef
der
Landstreitkräfte an die Truppenfahne der 11. MSD geheftet.
am 14.09.2026